Dolomiten

Dolomiten

In den Dolomiten wechseln sich schroffe Feslwände und sanfte Almwiesen ab.

Die Dolomiten sind ein Gebirge der südlichen Kalkalpen, das aufgrund seiner Schönheit und Einzigartigkeit weltweit bekannt ist. Die Dolomiten verteilen sich nicht nur auf die Provinz Südtirol, sondern auch auf das Trentino, Belluno, Udine und Pordenone. Steile und bizarre Felswände und sanfte Almwiesen wechseln sich hier ab. Dies ist charakteristisch für diese Berggruppe.

Die Dolomiten werden aufgrund ihres Gesteins auch "monti pallidi" (bleiche Berge) genannt. Das Dolomitgestein erhielt seinen Namen vom französischen Geologen Déodat de Dolomieu, der das Gestein und das darin erhaltene Mineral Dolomit beschrieben hat.

Die Dolomiten gliedern sich in zahreiche Untergruppen, wie z.B. die Sellagruppe, die Langkofelgruppe, Geislergruppe, Schlernmassiv, Rosengarten, Latemar, Pragser und Sextner Dolomiten. Früher gab es in den Dolomiten zahreiche Gletscher, heute hingegen ist die Marmolata der einzige.

Einzigartig sind die Dolomiten auch aufgrund eines Phänomens, das sich "enrosadira" nennt. Es tritt bei Tagesanbruch oder Abenddämmerung auf - dann erscheinen die Bergspitzen in einer feuerroten Farbe. Nicht umsonst bezeichnete Le Corbusier die Dolomiten als das "schönste architektonische Kunstwerk der Welt".

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