Freilichtmuseum Lagazuoi

Spuren des Gebirgskrieges (1915-1918) sind heute noch am Lagazuoi zu sehen und bilden ein Freilichtmuseum mit drei Arealen.

Im Gebiet des 2.835 m hohen Lagazuoi haben sich während des 1. Weltkrieges die italienischen und die österreichisch-ungarischen Truppen erbitterte Gefechte geliefert, in denen sich oft der Berg als größerer Gegner als die feindlichen Truppen präsentierte. Stellungen, Kriegstunnel und Schützengräben wurden in die Felswände gegraben, deren Reste heute noch sichtbar sind. Fast alle davon sind in einem grenzenübergreifenden Projekt zwischen Italien und Österreich wieder hergestellt und restauriert worden und sind teilweise wieder gut begehbar.

Wanderwege am Lagazuoi verbinden die einzelnen Orte, sodass sich ein 5 km² großes Freilichtmuseum mit drei Arealen zwischen dem Falzarego- und dem Valparola-Pass gebildet hat. Es unterteilt sich in Cinque Torri (Kanonenbatterien der italienischen Gebirgsjäger), Sasso Stria (einer der wichtigsten österreichischen Posten) und Festung Tre Sassi, in der heute Ausrüstung und Gegenstände des Soldatenlebens ausgestellt sind.

Das Freilichtmuseum Lagazuoi kann auf verschiedene Weise erreicht werden: am einfachsten mit der Seilbahn Lagazuoi vom Falzarego-Pass aus, auf dem “Weg der Frontlinie” (einfacher Wanderweg) oder auf dem anspruchsvollen Kaiserjägersteig. Die 20 km lange Wanderung “Auf den Spuren der Kriegsfront” (Giro della Grande Guerra) hingegen startet am Falzarego-Pass und führt in das Gebiet Cinque Torri, teils auf dem Stollen-Weg.

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