Pordoi Spitze

Der 2.950 m hohe Sass Pordoi, ein beliebter Aussichtsgipfel, ist mit einer Seilbahn vom Pordoijoch aus erreichbar.

Die Pordoi Spitze, ein plateauförmiger Felsgipfel mit einer mondähnlichen Landschaft, ist Sommer wie Winter ein beliebtes Ziel. Seit 1962 überwindet eine Seilbahn die 700 Meter Höhenunterschied zwischen Pordoijoch (2.239 m ü.d.M.) und Pordoi Spitze. Auf dem Gipfel befindet sich das Schutzhaus Maria, dessen Name auf Maria Piaz zurückgeht: Zusammen mit ihrem Sohn Francesco gilt sie als Pionierin des Tourismus am Pordoijoch und der Erschließung des Berges.

Der unvergessliche Panoramablick von der Sonnenterrasse beinhaltet den Rosengarten, die Seiser Alm und den Langkofel im Westen und Nordwesten, das Fassatal und die Marmolata im Süden sowie den Sellastock und den Piz Boè, dessen höchster Gipfel, im Osten. Von der Hütte aus starten auch zahlreiche Wanderungen und Klettertouren in die Sellagruppe.

Im Winter ist das Pordoijoch mit der Pordoi Spitze bei Skifahrern und Freeridern ein weitum bekanntes Gebiet. Letztere fahren ab der Pordoi Scharte ab, während das Joch zu den vier Dolomitenpässen gehört, die die Sellarunde ausmachen. Seit einigen Jahren kann diese Umrundung des Sellastocks im Sommer auch mit dem Rennrad in Angriff genommen werden.

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